Entwicklung der Stromkosten der letzten Jahre

Wie der Geldbeutel trotz steigender Strompreise entlastet werden kann.

Dass sich der Strompreis in den letzten Jahrzehnten ständig nach oben entwickelt hat, das haben die Endverbraucher längst bemerkt. Es ist eine Folge des energetischen Fortschritts. Die neuen Entwicklungen machen sich auf den Stromrechnungen bemerkbar. Doch jeder kann einiges dafür tun, um Strom und Energie zu sparen.

Strompreise Gestiegen

Warum der Preis stetig steigt

Das Statistische Bundesamt zeigt die Ergebnisse einer Stromkostenuntersuchung in den Jahren von 2000 bis 2015. Alleine zwischen 2007 und 2015 ist eine dramatische Entwicklung nach oben hin erkennbar: Die Strompreise sind um knapp 45 Prozent angestiegen. Der durchschnittliche Preis für eine Kilowattstunde lag 2015 bei 28,81 Cent. Im Vergleich dazu kostete die Kilowattstunde im Jahr 2000 noch 13,94 Cent.

Ein zentraler Grund für diese Entwicklung ist die Energiewende, die in den letzten Jahren in Deutschland stattgefunden hat. Damit erneuerbare Energien genutzt werden können, müssen neue Anlagen gebaut werden. Das ist mit Kosten verbunden, die nicht zuletzt dem Endverbraucher zulasten gelegt werden. Weitere Gelder fließen in die Erforschung neuer Technologien. Und schließlich muss auch das gesamte Stromnetz an die neuen Anforderungen angepasst werden. Denn nur so ist es möglich, die gewonnene Energie aus den Offshore Windkraftanlagen im Norden bis nach Süddeutschland zu transportieren.

Einfache Tipps, um den Stromverbrauch zu reduzieren

Die einzige Möglichkeit, wie der Verbraucher Kosten einsparen kann, liegt in der Senkung des Energieverbrauchs. Und hier gibt es auch hinsichtlich der Beleuchtung viel Einsparungspotential. Wer den Geldbeutel durch Strom Sparen entlasten möchte, der sollte sich überlegen, wo eine dauerhafte Beleuchtung notwendig ist. Beim Verlassen des Raumes sollte der Lichtschalter ausgeschaltet werden, denn ansonsten läuft der Stromzähler dauerhaft mit – auch wenn das Licht gerade nicht benötigt wird.

Schon der Einsatz einer Steckdosenleiste kann den Energieverbrauch reduzieren. Dadurch können mehrere Geräte und auch Standleuchten durch eine Handbewegung vom Netz genommen werden, wenn sie nicht benötigt werden. In einigen Räumen bieten sich Bewegungsmelder an. Dadurch werden Lichter nur dann angeschaltet, wenn sie wirklich gebraucht werden. Der Flur ist ein klassisches Beispiel für den Einsatz von Bewegungsmeldern. Er dient nicht als Aufenthaltsraum und benötigt somit auch keine dauerhafte Beleuchtung.

Energie Einsparen

In Räumen mit hellen Wänden und Decken reichen Leuchtmittel mit niedriger Leistung aus, denn die hellen Farben reflektieren das Licht und sorgen auch bei niedriger Leuchtintensität für eine optimale Ausleuchtung des Raums. Hier kann der Energieverbrauch also schon durch die Wahl von geeigneten Farbtönen gesenkt werden.

Tipps zum Energie Sparen für den Haushalt

Die Glühbirne war alles andere als energieeffizient. Sie hat nur etwa fünf Prozent der Energie in Licht umgewandelt. Der Rest ging als Wärme verloren. Moderne Beleuchtungen setzen auf andere Werte, doch auch hier gibt es große Unterschiede zwischen den Leuchtmitteln. Auch unter den modernen Beleuchtungen gibt es solche, die mehr Strom verbrauchen als andere, doch deutet alles darauf hin, dass bald alle Leuchtmittel auf LED Technik zurückgreifen werden.

Solche Lichtquellen mit hohem Stromverbrauch können durch spezielle Messgeräte entlarvt werden. Der etwas höhere Einkaufspreis für energieeffiziente Leuchtmittel lohnt sich schon nach kurzer Zeit. Viele Halogenleuchtmittel und LED Lampen können zudem gedimmt werden. Das schafft nicht nur eine entspannte Raumatmosphäre, sondern senkt zusätzlich den Energieverbrauch.